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Assistenzarzt der Kerckhoff-Klinik gewann den Rudolf Virchow International Award Können Herzrhythmusstörungen bald besser behandelt werden? Dr. Ali Erdogan (29), Assistenzarzt an der kardiologischen Abteilung der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim (Chefarzt Prof. Dr. C. Hamm) hat den internationalen Rudolf Virchow Preis gewonnnen. Er wurde ihm während des 11. Weltkongresses für Elektrophysiologie in Berlin für sein Forschungsergebnis übergeben. Mit dieser Auszeichnung wurde der Mediziner geehrt, weil er eine neue Methode zur Messung und Therapie von Herzrhythmusstörungen entwickelt hat. Bei der bisherigen Behandlung wurde die Therapie der Herzrhythmusstörung (Katheter-Ablation) durch Temperaturmessung kontrolliert. Dr. Erdogan macht dies mit einem sogenannten Biopotential. Er misst die Spannungsänderungen der Ablationsstelle im Herzen, die eine bessere Aussage über die Ablationsgenauigkeit wiederspiegelt. "Die bisherigen Testreihen haben ergeben, daß dieses Verfahren erheblich genauer und sicherer ist und die Therapie deshalb exakter durchgeführt werden kann", erklärt der Preisträger. Bisher wird diese Methode lediglich unterstützend neben dem Temperatur-Verfahren eingesetzt. Aber wenn weitere klinische Tests ebenfalls positiv verlaufen, wird es sicherlich seinen festen Platz bei Diagnose und Therapie erhalten. Dr. Erdogan hat in Giessen Medizin studiert. Gleich nach seinem Abschluß des Medizin-Studiums vor zweieinhalb Jahren bekam er eine Stelle in der kardiologischen Abteilung der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim, wo er seit geraumer Zeit in der elektrophysiologischen Abteilung tätig ist. Erdogan: " Das vorliegende Ergebnis ist letztendlich auf die hervorragende Betreuung durch Dr. Pitschner (Leiter der Abteilung Elektrophysiologie) und seinem Team zu verdanken. Außerdem bietet die Kerckhoff-Klinik hervorragende Arbeitsbedingungen zur Grundlagenforschung " |